Homepage Dölf Weder - Doelf Weder - Dolf Weder Deutsch | English
Gästebuch auf Homepage Dölf Weder - Doelf Weder - Dolf WederGuestbook on Homepage Dölf Weder - Doelf Weder - Dolf Weder Hinterlassen Sie Ihre Grüsse!
Leave Your Foot-Prints!
Gästebuch auf Homepage Dölf Weder - Doelf Weder - Dolf WederGuestbook on Homepage Dölf Weder - Doelf Weder - Dolf Weder

Home Aktuell Texte Site Map Suchen Gästebuch

 

Zum Textverzeichnis / To Index of Texts

 

St. Galler Kirche 2010
Auftrag - Vision - Leitziele 2005

"nahe bei Gott - nahe bei den Menschen"

(Neue Version "St. Galler Kirche 2015": hier klicken)

 

 


St. Galler Kirche 2010 als .pdf file
"St. Galler Kirche 2010" Originalformatierung

St. Galler Kirche 2010 als .pdf file
Version "St. Galler Kirche 2015"
 


 

Zum Seitenanfang / To Top of Page

Zum Textverzeichnis / To Index of Texts

Resultat aus Prozess St. Galler Kirche 2010
Verabschiedet von der Synode der Evang.-ref. Kirche des Kantons St. Gallen vom 3. Dezember 2001

 

Vorwort des Kirchenratspräsidenten

Gesellschaft im Umbruch  -  Kirche im Umbruch

Unsere Gesellschaft ist im Umbruch, darum ist auch unsere Kirche im Umbruch. In solchen Zeiten ist es besonders wichtig, gemeinsam darüber nachzudenken, in welche Richtung wir als Kirche gehen wollen und was wir tun müssen, um dorthin zu gelangen. Der Kirchenrat hat deshalb im Mai 2000 den Prozess St. Galler Kirche 2010 initiiert:

Der Kirchenrat leitet einen partizipativen Prozess bis auf Ebene Kirchenvorsteherschaften, der bis zur Wintersynode 2001 ein kurzes Papier ergibt, in dem knapp der Auftrag und eine Vision „St. Galler Kirche 2010“ beschrieben und einige bis 2005 durch die Kantonalkirche dafür zu erreichende Leitziele aufgelistet sind. 

Das anvisierte umsetzungsorientierte Papier liegt nun vor und ist von der Synode genehmigt. Es ist das Ergebnis einer breit angelegten Vernehmlassung bei Kirchgemeinden, Mitarbeitenden und Kommissionen. Vorausgegangen sind ihm Situationsanalysen und Überlegungen zu den gewünschten Eigenschaften und Tätigkeiten unserer Kirche in Kirchenvorsteherschaften und anderen Gremien, die Aussprachesynode 2001 und zwei Retraiten des Kirchenrates.

 

Nahe bei Gott – nahe bei den Menschen

Im Prozess wurde als zentrales Anliegen aller deutlich: Wir wollen als Kirche einerseits nahe, möglichst noch näher als heute, bei den Menschen sein, stark von ihnen und ihren Situationen und Anliegen her denken. Andererseits wollen wir unserer Identität und unserem Auftrag treu bleiben: das Evangelium verkünden und damit eine Kirche nahe bei Gott und seiner befreienden Botschaft in Jesus Christus sein. Wie bei den zwei Brennpunkten einer Ellipse gilt es also, sich ständig sowohl an Gottesnähe wie auch an Menschennähe zu orientieren und die beiden in jeder Situation neu aufeinander zu beziehen. Im christlichen Glauben ist das eine nicht ohne das andere zu haben, das eine in keiner Tätigkeit vom anderen zu trennen. Jesus Christus hat es uns vorgelebt.

Wir fassen unsere gemeinsame Vision als St. Galler Kirche deshalb in Kurzform zusammen mit „nahe bei Gott – nahe bei den Menschen“. Die Formulierung fand in der Vernehmlassung breite Zustimmung.

 

Schritte bis zum Jahr 2005

Auf die Darstellung und Entfaltung der Vision folgen Leitziele, die bis zum Jahr 2005 als Schwerpunkte der Kantonalkirche verfolgt werden sollen. Eine Auswertung wird im Jahr 2005 erlauben, für die Jahre 2006 bis 2010 neue Schwerpunkte und Leitziele festzulegen sowie gegebenenfalls Detailformulierungen den dann aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

Die Leitziele zeigen aber auch den Kirchgemeinden, Mitarbeitenden und Kommissionen, in welche Richtung sich die St. Galler Kirche als Ganze entwickeln möchte. Sie werden ermutigt, die Vision und die Leitziele auch für sich selber zu analysieren und zu überlegen, wie auch sie sich schrittweise – zum Beispiel jedes Jahr in zwei oder drei Themen – in die gemeinsame Richtung bewegen können:

nahe bei Gott – nahe bei den Menschen“
 

St. Gallen, 3. Dezember 2001 Pfr. Dr. Dölf Weder,
Kirchenratspräsident

 


 

 1.   Unser gemeinsames Fundament und
        Bekenntnis

Die bleibende Grundlage all unserer Tätigkeit ist ausgedrückt in Leitwort und Artikel 1 unserer St. Galler Kirchenverfassung:

Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist,
welcher Jesus Christus ist  (1. Kor. 3, 11).

Die evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen bekennt sich als Glied der allgemeinen christlichen Kirche zum Evangelium Jesu Christi gemäss der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testamentes. Sie zählt sich zu den aus der Reformation hervorgegangenen und aufgrund der Heiligen Schrift erneuerten und stets zu erneuernden Kirchen.

 

 

2.   Unser gemeinsamer Auftrag

Der sich daraus ergebende Auftrag ist in Artikel 2 der Kirchenverfassung formuliert:

Die evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen erkennt als ihren Auftrag,

     Jesus Christus als das Haupt der Kirche und den Herrn
     der Welt zu verkündigen

und

     durch ihr dienendes Handeln das angebrochene Reich Gottes
     zu bezeugen. 

 

 

3.   Unsere gemeinsame Vision

Auf der Basis dieses Fundamentes, Bekenntnisses und Auftrages fassen wir als St. Galler Kirche unsere gemeinsame Vision zusammen in die Kurzform:

Kirche
      "nahe bei Gott – nahe bei den Menschen"

 


 

4.   Entfaltung der gemeinsamen Vision

Wir entfalten unsere Vision einer St. Galler Kirche "nahe bei Gott - nahe bei den Menschen" unter drei zusammenhängenden Aspekten:

Aufzählung Gelebter Glaube
Aufzählung Lebendige Weggemeinschaften
Aufzählung Bereicherndes Miteinander

 

Gelebter Glaube

1   glaubwürdig christlich

Wir leben und bezeugen unseren Glauben ganzheitlich, glaubwürdig und weltoffen, als Teil der weltweiten Kirche Jesu Christi.

 

2   evangelisch-reformiert 

Wir bauen in unserem Reden und Handeln mutig auf die befreiende biblische Botschaft, leben den Glauben nach evangelisch-reformierter Prägung und bezeugen so die Solidarität Gottes mit seiner ganzen Schöpfung und mit allen Menschen auf dieser Erde. Wir legen Wert auf fundiertes theologisches Arbeiten und das Priestertum aller Gläubigen.

 

3   landeskirchlich vielfältig

Als Volkskirche vereinigen wir ein breites Spektrum von Menschen, Gemeinden, Überzeugungen und Glaubensformen. Wir betrachten dies als Chance und Bereicherung und leben eine Haltung gegenseitiger Wertschätzung und Toleranz. Wir ringen immer wieder neu um ein gemeinsames Verständnis des Evangeliums und dessen Bedeutung für Leben und Gesellschaft.

 

4   solidarisch und oekumenisch

Unsere Gesellschaft ist geprägt von einer Vielfalt von Lebensmöglichkeiten und Lebensorientierungen. Wir gestalten sie im Geist des Evangeliums aktiv mit und beziehen dabei Stellung für einen weltweit wie lokal solidarischen, nachhaltigen und dialogischen Lebensstil. Wir fördern die Integration der Gesellschaft, Geschlechtergerechtigkeit und oekumenische, interkulturelle und interreligiöse Zusammenarbeit.

 

Lebendige Weggemeinschaften

5   miteinander unterwegs

Wir sind miteinander unterwegs in mannigfachen Formen von Weggemeinschaft. Wir nehmen uns gegenseitig ernst und begleiten einander diakonisch und seelsorglich durch die Freuden und Nöte des Lebens.

  

6   lebendig und am Leben anknüpfend

Wir kommen zusammen zu vielfältigen Gottesdiensten und Aktivitäten. Sie sind lebendig, offen für Neues und dem auf der Spur, was unsere Zeit und die Menschen bewegt.

 

7   spirituell

Wir begleiten und helfen einander, im Leben Sinn und Tiefe zu finden und in Gemeinschaft wie als Einzelpersonen Gott zu begegnen. Er ist uns liebendes Du, alles umfassende Wirklichkeit und Quelle von Leben, Glauben, Hoffnung und Liebe.

 

Bereicherndes Miteinander

8   einander ergänzend

Wir ergänzen und unterstützen uns gegenseitig mit unseren Begabungen und fördern unsere ganzheitliche Entwicklung.

 

9   partizipativ und Schwerpunkte setzend

Wir fördern aktive Beteiligung, streben hohe Qualität an und setzen in unserer Arbeit Schwerpunkte.

 

10   auftragsorientiert 

Wir überprüfen unsere kirchlichen Strukturen, Arbeitsformen und Finanzzuweisungen regelmässig auf ihre Dienlichkeit und passen sie flexibel neuen Situationen an. Sie sind nicht Selbstzweck, sondern dienen unserem Auftrag, das Evangelium zu verkünden und zu leben.

 

 

5.   Leitziele unserer Kantonalkirche bis 2005

Zur Verwirklichung der gemeinsamen Vision fördert die Kantonalkirche - Synode, Kirchenrat und kantonalkirchliche Arbeitsstellen -  als speziell zu fördernde Schwerpunkte bis 2005 die folgenden Leitziele in den drei Bereichen:

Aufzählung Vision verankern
Aufzählung Schwerpunkte fördern
Aufzählung Voraussetzungen optimieren

 

Vision verankern

1   St. Galler Kirche „nahe bei Gott – nahe bei den Menschen“
  1. Die Vision der St. Galler Kirche „nahe bei Gott – nahe bei den Menschen“ ist sowohl im Denken wie auch im Handeln unserer Kirchgemeinden und Kirchenmitglieder gut verankert.

Die Kantonalkirche fördert dies durch vielfältige Medienarbeit und Kommunikation der gemeinsamen Vision nach innen und aussen.

 

Schwerpunkte fördern

(Die folgenden Leitzielfelder sind als speziell zu fördernde Schwerpunkte zu verstehen. Sie hängen miteinander und mit anderen Gemeindetätigkeiten zusammen und unterstützen sich gegenseitig.)

 

2   Vielfältige Gottesdienste und neue Formen von Spiritualität
  1. Die Vielfalt und Lebendigkeit von Gottesdiensten sowie ihre Attraktivität für spezifische Menschengruppen haben deutlich zugenommen.
     
  2. Neue und vertraute Formen von Spiritualität sowie eine Vielfalt von klassischen und populären Arten von Musik sprechen inner- und ausserhalb der Kirchenräume auch neue Gruppen von Menschen an.
     
  3. Offene Türen laden ein zu Zeiten der Ruhe und zur Beheimatung in unseren Kirchenräumen.

Die Kantonalkirche fördert dies durch die Vermittlung von Ideen, Modellen, Bildungsangeboten und Erfahrungsaustausch.

 

3   Familien und Kinder
  1. Die Kirchgemeinden setzen einen starken Akzent auf die Arbeit mit Familien und deren Kindern. Sie nehmen die Familien in ihrer heutigen Formenvielfalt ernst und beteiligen sie entsprechend ihren Bedürfnissen und Interessen an vielfältigen und lebendigen Aktivitäten.

Die Kantonalkirche fördert den Ansatz kirchgemeindlicher Arbeit bei Familien und deren Kindern durch die Vermittlung von Ideen, Erfahrungsaustausch und fachliche Begleitung.

 

4   Jugend und junge Erwachsene
  1. Das kantonalkirchliche Kinder- und Jugendleitbild ist in einer grossen Zahl von Kirchgemeinden und Regionen umgesetzt oder in Umsetzung.
     
  2. Das kantonalkirchliche Netzwerk Junge Erwachsene koordiniert, fördert und trägt eine Vielfalt von Aktivitäten 20- bis 35-jähriger im Kanton.
     
  3. Der Anteil junger Erwachsener in Synode und Kirchenvorsteherschaften ist deutlich näher bei ihrem prozentualen Anteil an Kirchenmitgliedern.

Die Kantonalkirche fördert dies durch Bewusstseinsbildung, Erfahrungsaustausch, fachliche Begleitung sowie die Bereitstellung angemessener finanzieller Mittel und Anreize.

 

5   Diakonie und seelsorgliche Begleitung 
  1. Unsere Kirche wird auch auf Grund ihrer gut ausgebauten diakonischen und seelsorglichen Begleitung als „nahe bei den Menschen“ erlebt. Diese Nähe zeigt sich besonders in freudigen oder kritischen Lebensphasen, in Alter, Not und Trauer, aber auch in der Begleitung und Mitbeteiligung von Menschen mit einer Behinderung, gesellschaftlich an den Rand Gedrängten und Minderheiten.
     
  2. Kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen ausgeprägt den direkten persönlichen Kontakt mit Einzelpersonen in speziellen und alltäglichen Lebenssituationen. Sie nehmen deren Anliegen und Impulse sorgfältig auf und begleiten sie kompetent und respektvoll.
     
  3. Kasualien und Feiern mit Menschen in besonderen Lebenssituationen werden als wichtige Angebote kurz- oder längerfristiger kirchlicher Weggemeinschaft  verstanden. Als solche werden sie sorgfältig und persönlich gestaltet und, soweit gewünscht, durch seelsorgliche Begleitung ergänzt.
     

  4. Verschiedene diakonische Projekte auf lokaler, regionaler und kantonaler Ebene leisten unter Einbezug Betroffener und auch in Zusammenarbeit mit nicht-kirchlichen Organisationen Beiträge zur gesellschaftlichen Integration sowie zur Bewältigung der Situation von am Rand der Gesellschaft stehenden Menschengruppen und Minderheiten.
     
  5. Der Kirchliche Sozialdienst an den Berufsschulen ist in Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirche und dem Kanton St. Gallen substantiell ausgebaut.

Die Kantonalkirche fördert dies durch Bewusstseinsbildung und Erfahrungsaustausch sowie durch die Bereitstellung angemessener fachlicher Begleitung und Finanzen.

 

6   Katechetik und Bildung
  1. Der Religionsunterricht wird auf allen Stufen lehrplangemäss und mit hoher Qualität erteilt. Er ist integriert in den Schulalltag und gut vernetzt mit anderen kirchlichen Arbeitsfeldern.
     
  2. Der Konfirmandenunterricht spricht die jungen Menschen an und ist integriert in das Leben der Kirchgemeinde und Region.
     
  3. Die Erwachsenenbildung arbeitet entsprechend dem kantonalkirchlichen Erwachsenenbildungskonzept und bietet aktuelle, relevante und ansprechende kirchliche Bildungsangebote auf lokaler, regionaler und kantonaler Ebene.

Die Kantonalkirche fördert dies durch Angebot und Sicherstellung entsprechender Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, durch Erfahrungsaustausch sowie durch die Bereitstellung angemessener fachlicher Begleitung und Finanzen.

 

7   Dialog mit Welt, Gesellschaft und Andersglaubenden
  1. Kantonalkirche und Kirchgemeinden verfolgen aufmerksam die Entwicklungen in Welt und Gesellschaft, wobei sie sich an den Leitwerten von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung orientieren. Sie nehmen den kirchlichen Auftrag betreffende Themen auf und leisten in Zusammenarbeit mit Betroffenen und befreundeten Organisationen lokal, national und international wirksame Problemlösungsbeiträge.
     
  2. In einer pluralistischen Welt mit vielgestaltigen Lebensorientierungen nehmen Kantonalkirche und Kirchgemeinden teil am oekumenischen, interkulturellen und interreligiösen Dialog. Sie pflegen die Zusammenarbeit und bieten Raum für Begegnungen und Veranstaltungen.

Die Kantonalkirche fördert dies durch Bewusstseinsbildung und die Bereitstellung entsprechender personeller Kapazitäten und Finanzen; sie handelt in guter Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund, kirchlichen und kirchennahen Werken und Partnerkirchen.

 

8   Übergemeindliche Gefässe kirchlichen Lebens
  1. Die Menschen erleben Kirche auch ausserhalb ihrer Wohngemeinde und Region. Sie begegnen kirchlich Mitarbeitenden in Schulen, Heimen, Gefängnissen, Spitälern, Kliniken und Beratungsstellen. Ebenso ist Kirche gegenwärtig in gedruckten und elektronischen Medien, in übergemeindlichen und oekumenischen Veranstaltungen und Events, in Offener Kirche und Bildungshäusern, in Ferien und bei Freizeitaktivitäten, in der Arbeitswelt, in alters- und interessenspezifischen Aktivitäten und Projekten.

Die Kantonalkirche fördert dies durch die Unterstützung und Stärkung bestehender Dienste sowie neuer Ansätze und Projekte.

 

Voraussetzungen optimieren

9   Mitarbeitende, Zusammenarbeit und Führung
  1. Die Mitarbeitenden sind begabungs- und ausbildungsgerecht eingesetzt. Männer und Frauen, Angestellte und Freiwillige, Menschen verschiedener Berufsbilder arbeiten partnerschaftlich und sich ergänzend zusammen.
     
  2. Die Mitarbeitenden erfahren in ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung systematische Förderung und Begleitung, unter anderem in praxisorientierter Ausbildung, Weiterbildung und Supervision.
     
  3. Mit allen Mitarbeitenden werden periodisch klare Ziele und Schwerpunkte vereinbart und die daraus folgenden Entwicklungen besprochen. Administrative und strukturelle Aufgaben sind minimal gehalten zugunsten möglichst vieler direkter Kontakte mit Gemeindegliedern.
     
  4. Die Mitglieder der Kirchenvorsteherschaften werden bezüglich einer fachlich kompetenten, kommunikativen und zielorientierten Führung ihrer Kirch­gemeinde systematisch gefördert.
     
  5. Die Regionale Zusammenarbeit hat substantielle Fortschritte gemacht und begünstigt auf unkomplizierte Weise personelle und programmliche Vielfalt, fachliche Qualität sowie die Konzentration auf Schwerpunkte bei gleichzeitiger Beibehaltung grosser Nähe der Mitarbeitenden zu ihren Gemeindegliedern.
     
  6. Der Finanzausgleich ist revidiert und fördert zukunftsgerichtete Strukturen und anpassungsfähige regionale Zusammenarbeit.

Die Kantonalkirche fördert dies durch Bildungsangebote, Erfahrungsaustausch, fachliche Begleitung, finanzielle Anreize und entsprechende Rahmenbedingungen.

 

 

 

6.   Ziele und Schwerpunkte unserer
      Kirchgemeinden und Mitarbeitenden

Alle unsere Kirchgemeinden, Gremien und Mitarbeitenden sind aufgerufen und werden ermutigt, ihre eigenen Tätigkeiten, Ziele und Schwerpunkte periodisch an der gemeinsamen Vision der St. Galler Kirche und an obgenannten Leitzielen der Kantonalkirche zu messen und in ihrem Bereich schrittweise und zielgerichtet zu deren Verwirklichung beizutragen. 

Die Kantonalkirche bietet dazu Hilfestellung und Begleitung.

„nahe bei Gott – nahe bei den Menschen“

 

 

© 2001 by Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
www.ref-sg.ch, kirchenrat@ref-sg.ch

© 1996-2017 by Dölf Weder, weder@weder.ch. All Rights Reserved.
Impressum
www.weder.ch last updated: 18.08.17
Hinterlassen Sie Ihre Grüsse! - Leave Your Foot-Prints!

Inhalt

Vorwort des Kirchenratspräsidenten

1. Unser gemeinsames Fundament und Bekenntnis

2. Unser gemeinsamer Auftrag

3. Unsere gemeinsame Vision

4. Entfaltung der gemeinsamen Vision

5. Leitziele unserer Kantonalkirche
bis 2005

6. Ziele und Schwerpunkte unserer
Kirchgemeinden und Mitarbeitenden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

St. Galler Kirche 2010:

Gelebter Glaube

1.
glaubwürdig christlich

2.
evangelisch-reformiert

3.
landeskirchlich vielfältig

4.
solidarisch und oekumenisch

 

Lebendige Weggemeinschaften

5.
miteinander unterwegs

6.
lebendig und am Leben anknüpfend

7.
spirituell

 

Bereicherndes Miteinander

8.
einander ergänzend

9.
partizipativ und Schwerpunkte setzend

10.
auftragsorientiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitziele 2005:

Vision verankern

1.
St. Galler Kirche
"nahe bei Gott - nahe bei den Menschen"

 

Schwerpunkte fördern

2.
Vielfältige Gottesdienste und neue Formen von Spiritualität

3.
Familien und Kinder

4.
Jugend und junge Erwachsene

5.
Diakonie und seelsorgliche Begleitung

6.
Katechetik und Bildung

7.
Dialog mit Welt, Gesellschaft und Andersglaubenden

8.
Übergemeindliche Gefässe kirchlichen Lebens

 

Voraussetzungen optimieren

9.
Mitarbeitende, Zusammenarbeit und Führung